Knotenfestigkeit:

Geeigneter Schnurtyp:
Verwendungszweck:
Bekannt auch als:


70 - 75% der Schnurstärke
Monofilament
Verbindung Schnur an Schnur
Blood Knot, Dropper Loop, Springerknoten


Das Foto unten zeigt den Blutknoten mit üblicher und unter Anglern allgemein bekannter Bindetechnik.

Das Binden dieses Knotens wird immer noch in der Fischereischeinprüfung gefordert. Die Bindetechnik ist jedoch nichts für Grobmotoriker und bringt den Neueinsteiger oftmals zur Verzweiflung.  

Verblüffend einfach lässt sich der Blutknoten mit der hier gezeigten Bindetechnik knoten die eine geringfügige Abwandlung des Seitenarmknotens (Springerschlaufe, Dropper Loop) ist.

Mit dem Blutknoten können zwei monofile Schnüre mit gleichem oder ähnlichem Durchmesser verbunden werden. Er eignet sich für bis zu 30 kg tragendes Monofile, ist relativ dünn im Durchmesser und gleitet gut durch die Ringe der Angelrute. Die Knotenfestigkeit liegt bei etwa 75%. Schnurverbindungsknoten mit höherer Knotenfestigkeit sind z.B. Grinner, - und Albright-Knoten.

Bindetechnik

Schritt 1 und 2:
Beide Schnurenden werden mit einem Überhandknoten verbunden und wie in Schritt 2 in einer Schlaufe gelegt.

Schritt 3:
Wenn die Schnur so, wie die Zeichnung es zeigt, in beiden Händen gehalten wird, ist das weitere binden einfach zu meistern.

Schritt 4 und 5:
Mit Daumen und Zeigefinger, die nach links zeigende Schnur, mehrmals um die erzeugte Schlaufe binden.

Schritt 6:
Werden starke Schnüre benutzt (ab 0,30mm) reichen 3 bis 4 Windungen aus. Dünnes Schnurmaterial sollte mit 6 Windungen gebunden werden. Es entsteht ein Blutknoten deren mittlere Windung mit dem Zeigefinger der rechten Hand offen gehalten wird.

Schritt 7:
In dieser offenen Windung werden die Schnurenden (Überhandknoten) durchgezogen. Die durchgezogene Schlaufe sollte zwischen den Zähnen gehalten oder über einen hakenähnlichen Gegenstand (Türklinke, Kleiderhaken, Astgabel, Finger einer Person) gezogen werden. Nun mit vorsichtigem Zug an den beiden Schnurenden den endgültigen Knoten bilden.

Schritt 8 + 9:
Die Schnurenden mit der Schere kürzen. Hier zeigt sich der einzige Unterschied gegenüber dem herkömmlichen Blutknoten. Die Schnurenden liegen in einer Richtung, während beim normal gebundenen Blutknoten, die Schnurenden seitlich in beiden Richtungen abstehen.



 

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